Hausgeräte am Niederrhein GmbH
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47506 Neukirchen-Vluyn
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Luftfalle
Die Luftfalle, selten auch als Dom bezeichnet, beschreibt ein Bauteil innerhalb der Waschmaschine, mit dessen Hilfe sich der Wasserstand
ermitteln lässt. Vorstellen kann man sich dieses Bauteil wie eine auf dem Kopf stehende, kleine Dose, an deren Öffnung ein dicker Schlauch
verbunden ist. Auf der Oberseite hat diese Dose einen kleinen Anschluss für einen weiteren dünnen Schlauch. Steigt der Wasserstand in der
Maschine, steigt auch der Luftdruck in dieser Dose an (siehe Boyle-Mariotte). Der dünne Schlauch leitet den Luftdruck an einen Druckschalter oder analogen Drucksensor weiter. Anhand des dort gemessenen Luftdruckes ermittelt die Maschine den Wasserstand.
Innerhalb der Luftfalle steigt der Wasserstand immer nur sehr leicht an. Wasserzirkulation gibt es hier keine. Durch diesen Umstand ist die
Luftfalle ein beliebter Ort für Ablagerungen jeglicher Art (oft schlammige Reste von Weichspüler und Waschmittel). Fehler, die sich auf den
Wasserstand beziehen, lassen sich mit dem Reinigen der Luftfalle oft beheben.

Die gleiche Technik zur Wasserstandsermittlung nutzt auch die Mehrheit der Geschirrspülmaschinen.

Flottenverhältnis
Das Flottenverhältnis ist das Verhältnis von Wäschemenge zum Wasservolumen in einer Waschmaschine.
Als ideales Flottenverhältnis gilt 1:5, d.h. 1 kg Wäsche auf 5 L Wasser (siehe hierzu auch den Artikel Flotte).

Dies trifft aber nur auf Trommel- und Kugelwaschmaschinen zu. Bei Waschkesseln und Wäschetöpfen, in denen ohne Hilfsmittel die Wäsche
gekocht oder mit Sprudeleinsätzen - auch Waschfontänen genannt - gereinigt wird, bei Waschzubern bzw. Waschwannen,
in denen mit der Hand, Waschglocken, Waschbrettern oder Schallwäschern gewaschen wird, benötigt man ein Flottenverhältnis von 1:10;
gleiches gilt für das Einweichen in Wannen, Schüsseln oder Eimern.
In Bottichwaschmaschinen ist ein Flottenverhältnis von 1:15 bis 1:20 für Rührflügel- und Schlagkreuzwaschmaschinen, Waschbrettmaschinen,
Schaukelwaschmaschinen und Pendelkorbwaschmaschinen notwendig. Bei Waschglockenmaschinen, Wellenradwaschmaschinen
(auch Turbo-, Schnell- oder Pulsatorwaschmaschinen genannt) sowie Taumelscheibenwaschmaschinen werden 1:20 bis 1:25 gefordert.
Das höchste Flottenverhältnis benötigen Pumpenwaschmaschinen, nämlich 1:30. Das Flottenverhältnis impliziert aber nicht die tatsächliche
Flottenmenge. Fünf Liter sind im allgemeinen für ein Kilogramm Trockenwäsche ausreichend. Darum kann man also mehrere Ladungen
in derselben Flotte reinigen. Vorteil der Bottichwaschmaschinen sind eine größere Wäscheschonung und weniger Knitter
(Schwimmwaschverfahren) und im allgemeinen kürzere Gesamtwaschzeiten, da mehrere Ladungen hintereinander in der einmal bereiteten Flotte
gereinigt werden können und, bei parallelem Spülen außerhalb der Maschine von Hand oder Spülschleuder, sogar zwei Ladungen zeitgleich
bearbeitet werden können (Stichwort „Waschbuffet“ oder „Twin Tub“).
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